Visbeker Braut und Bräutigam

Knapp 200 km entfernt von Dortmund liegt, nahe der Stadt Visbek, eine bedeutende Kultstätte. Wir besuchten 2008 diesen Ort zum ersten mal. Ein geeigneter Treffpunkt für Gruppen liegt bei der Engelmannsbäke im Wald.Von hier aus lässt sich die Kultstätte gut zu Fuß erschließen.

 

"Ihren Namen bekamen die Anlagen Visbeker Braut und Visbeker Bräutigam durch eine alte Sage, nach der eine junge Frau von ihren Eltern gezwungen werden sollte, einen zwar reichen, aber ihr verhassten Mann aus Visbek zu heiraten. Als sie samt Gefolge zur Eheschließung nach Visbek geführt wurde und in der Ferne den Ort erblickte, wünschte sie sich, lieber in Stein verwandelt zu werden, als den Mann zu ehelichen, dem sie versprochen war. So geschah es, und die Braut und ihr Gefolge erstarrten an Ort und Stelle zu Stein, wo sie bis heute stehen. Das gleiche Schicksal widerfuhr ihrem Bräutigam, der als Visbeker Bräutigam nur wenige Kilometer entfernt steht. Tatsächlich kann man heute und konnte man bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts von der Visbeker Braut aus keine Gebäude im Ortskern der Gemeinde Visbek sehen."

 

Quelle: Zitiert aus Wikipedia am 1.2.2011 

"Der 800m südwestlich der Anlage Visbeker Bräutigam in Engelmannsbäke (Gemeinde Visbek, Landkreis Vechta) gelegene Heidenopfertisch ist eine Grabanlage der Trichterbecherkultur. Der Name entstammt einer christlichen Deutung, wobei das Grab fälschlicherweise mit heidnischen Riten in Verbindung gebracht wurde." 

Quelle: Wikipedia

 

Zuerst kommt man auf den Rundgang an dem "Heidenopfertisch" vorbei. Ein Ort der eine erstaunliche "sakrale Ruhe" verstömmt, bevor man sich dem Bräutigam nähert. 

 

"Das ursprünglich von 170 Findlingsblöcken eingefasste Hünengrab stellt mit seiner Länge von 104 m und einer Breite von 8 bis 9 m eine der eindrucksvollsten Megalithanlagen in Nordwestdeutschland dar. Sie liegt westlich der Anlage Visbeker Braut auf dem Gebiet der Gemeinde Großenkneten (Landkreis Oldenburg)." 

Quelle: Wikipedia

 

Von dort aus führt uns ein längerer Weg zur Visbeker Braut. Sie ...

 

" ... ist ein Großsteingrab aus der Jungsteinzeit. Es liegt auf dem Gebiet der Stadt Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) in der Nähe der Anschlussstelle Wildeshausen-West der Autobahn Bremen-Osnabrück. Das Grab wird aufgrund der Ausrichtung auf den Sonnenaufgang zu Mittsommer mit der Sommersonnenwende in Verbindung gebracht. Möglicherweise handelt es sich bei der Visbeker Braut um eine steinzeitliche Mondwarte: Die Steinreihen deuten auf die Auf- und Untergangsazimute des Mondes in seinem Deklinationsextrem hin." 

Quelle: Wikipedia

 

Visbeker Braut und Bräutigam sind allemal eine Reise wert.  

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