Das Zeitlinienkonzept 

… Gestern, Heute, Morgen, … 

Das geistige Konzept der Zeitlinie ist sehr leicht erklärbar. Stellen Sie sich vor, ich würde Sie folgendes fragen: „ Wo befindet sich bei Ihnen das Jahr 2000 – liegt es vor, hinter oder seitwärts von Ihnen? Liegt es oberhalb oder unterhalb der Gürtellinie?“ Gehören Sie dann zu den Menschen, die einfach einen genauen Ort (Koordinate) für diese „Zeitangabe 2000“ finden? Wenn nein, dann keine Angst ein paar Übungen später werden Sie eine solche räumliche Zuordnung leicht (er-)finden.

 

Stellen Sie sich nun die räumlich von ihnen fixierten Jahre wie Perlen auf einer Perlenschnur vor. Dann ist diese Schnur ihre persönliche Zeitlinie. Bringt es ihnen einen Vorteil, wenn die Zeitlinie schnurgrade ist? Wenn die Vergangenheit hinter Ihnen liegt und nicht vor Ihnen und wenn ihre Zukunft nicht direkt auf der Nasenspitze Platz nimmt? Wer die Ordnung auf meinem Schreibtisch ernst nimmt, kann unmöglich von mir glauben, dass meine eigene Zeitlinie so 1-dimensional platt ist. Sollte sie es aber vielleicht einfachhalber so sein?

 

Irgendwie speichern wir die Informationen über unser ganzes Leben so ab, dass wir eine räumliche (Zeit-) Anordnung eruieren können – so wird die die Zeitlinie für uns zu einem erfahrbaren geistigen Konstrukt. So eine Mühe macht aber nur Sinn, wenn sie auch einen (tieferen /höheren oder recht banalen) Zweck erfüllt. So liegt der zweite Schritt unserer Untersuchungen darin, wie ein Surfer auf der Welle, uns entlang der Zeitlinie zu bewegen. Nicht nur in die Vergangenheit sonder auch zu der potentiellen Zukunft. Bleiben wir bei diesem Surfen dabei gefühlsmäßig dissoziiert? Oder ziehen uns dabei Zeitpunkte auf magischer Weise an und küssen dabei unsere einstigen Emotionen wach?

 

Kurz und gut. Das Konzept der Zeitlinie wird nun durch das Surfen für die persönliche Entwicklung nutzbar gemacht. „Gehe dorthin, wo dein Problem begann“, sagen wir – und unser Geist findet immer irgendein solchen „Zeitpunkt“, einfach deshalb weil er so funktioniert. Er sucht und findet, manchmal auch das was er gesucht hat.

 

Daß dieser Zeitpunkt nicht immer direkt zu unserem eigenen Leben gehört, erfuhr ich selbst als ich aus reiner Neugierde auf ein Ereignis stieß, das vor meiner Zeugung stattgefunden hat. Ich hatte meine eigene Zeitlinie verlassen und war nahtlos in die Zeitlinie meiner Mutter eingetaucht.

 

Mitte der 90er fand ich noch einen sehr großen Gefallen an dieser Art der Bewusstwerdung und der daraus entstehende Möglichkeit „blockierender (Lebens-)Ereignisse“ aufzulösen.

 

(Wie genau man das macht, ist an dieser Stelle nicht relevant..Ich verweise jedoch auf ein Buch von Tad James  über TimeCoachimg, dass mir damals  als Inspiration zur Verfügung stand.)

 

Dann verblasste jedoch das Interesse an dieser Methode wieder.

 

Die Philosophie und Struktur von Morgana´s Stern ermöglicht es, dieses Konzept in die energetische Arbeit mit Morgana´s Stern zu integrieren .

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