Johnny Cash

er hat meine Seele zutiefst berührt.

Wie für mich alles begann

Anfang der 70er sah ich das Konzert "Johnny Cash in St. Quentin" im Fernsehen - ich wurde unmittelbar von ihm als Sänger und Persönlichkeit infiziert. Die Konzert-Platte von ihm war einer der ersten Platten, die ich auf meinem vom Lehrgeld zusammen gesparten und erst kurz vorher erworbenen Plattenspieler (Dual HS 35), die ich rauf und runter spielte. Es folgten danach noch einige von ihm. Vielleicht nach drei, vier Jahren war diese Phase dann vorbei. Er tauchte in meinem Leben nur noch als Marginalie auf. Bei Columbo fand ich ihn wieder toll, bei "Wetten, dass" - naja ? War er besoffen oder nur erschöpft? Ich wusste es gab ihn, aber eigentlich gehörte er der Vergangenheit an. Bis an jenem Tage, als ich in die Schweiz fuhr im Radio von seinem Tode erfuhr. Ich gab ein Erdheilungs-Seminar über die "Kornkreis-Energien", doch seit der Todesnachricht erfüllte mich eine nicht weichend wollende Traurigkeit. Hatte er einst so tief meine Seele berührt? Und wenn ja warum? Seine Lieder im Radio - ich konnte sie für sehr lange Zeit nicht gut ertragen. Auch die Filmbiographie "Walk the Line" ignorierte ich erst einmal zwei Jahre erfolgreich. Etwas von diesem Schmerz ist auch heute noch, nach so vielen Jahren, trotzdem spürbar.

 

Jetzt tritt er wieder intensiv in mein Leben , als Vorbereitung zu der Abendveranstaltung am 12. Mai. Und wieder erliege ich seiner Magie.

Zuletzt ein kleiner Überblick

"Johnny Cash (* 1. 26. Februar 1932 als J. R. Cash in Kingsland, Arkansas, USA; † 12. September 2003 in Nashville, Tennessee, USA) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und -Songschreiber. Cash war für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte bekannt. Sein musikalisches Spektrum reichte von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 60er Jahre. Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, hat etwa 500 Songs geschrieben, mehr als 53 Millionen Tonträger verkauft und wurde mit 15 Grammy Awards ausgezeichnet."

 

zitiert aus Quelle: Wikipedia

Kommentare: 1 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Bärbel ANDREAS (Montag, 13 Juni 2011 16:38)

    Ich habe Johnny Cash eigentlich nur am Rande kennengelernt, da er einer der Lieblingsmusiker des 2. Mannes meiner Mutter war und ich die Lieder (1974) dadurch gehört habe. Aus den Medien hörte man damals allerlei "Ungutes" von ihm. Am 12. Mai 2011, also ca. 40 Jahre später erfahre ich auf dem Johnny Cash Seminar von Ulrike und Jürgen über das wahre Leben des Johnny Cash, warum Alkohol usw. Er war ein sehr, sehr liebenswerter Mensch! Niemand ist ohne Fehler!!!