Initiation

Ein Weg um seelisches Wachstum zu erreichen.

Begriffliches

In/itia/ti/on [ ...zion] die; -, -en: [durch bestimmte Bräuche geregelte] Aufnahme eines Neulings in eine Standes- od. Altersgemeinschaft, einen Geheimbund o. ä., bes. die Einführung der Jugendlichen in den Kreis der Männer od. Frauen bei Naturvölkern;

 

in/itiie/ren [ ...ziir´n] 1. A) den Anstoß geben; b) die Initiative (1) ergreifen;. 2. Jmdn. [in ein Amt] einführen, einweihen ... 

 

Duden ; Das Fremdwörterbuch ; 1990

Vom Wesen der Einweihung

  

"Den Zugang zu den spirituell - geistigen Methoden erlangt man durch Einweihungen. Dies ist ein spiritueller Akt, bei dem auf der seelischen Ebene ein Vertrag zwischen uns und der "Geistigen Welt" geschlossen wird. Wir geben uns damit in die Obhut der geistigen Welt.

 

Nach einer Einweihung kann man dann plötzlich Dinge tun, die einem vorher nicht möglich waren. Mit der Einweihung stehen wir am Anfang eines Lernprozesses, der sich dann z. B.: durch das Loslassen von Hemmnissen, der Selbstüberwindungen oder anderer Aspekte in unserem Leben bemerkbar macht.

 

Dass wir nach der Einweihung selbst sofort energetisch handeln können, sind die Vorschusslorbeeren, welche die geistige Welt uns (dafür) mitgibt. Die "weltlichen Formen einer Einweihung" können sehr unterschiedlich sein: Von festgelegten Ritualen (und/oder Energieübertragungen) bis hin zu freien Handlungen.

 

Auch die Beziehung Schüler (Einzuweihender), Lehrer (Einweihender) und der Bezug zur "Geistigen Welt", sind recht unterschiedlich. So können im schlimmsten Fall hierarchische Seilschaften oder langwierige gegenseitige Verantwortlichkeit,  im günstigen Fall kooperative oder synergetische Beziehungssysteme  entstehen. Man sollte schon sehr genau hinschauen bevor man sich in ein System einweihen lässt.

 

Ich bevorzuge seit Jahren eine kommentierende Einweihung, die eine synergetische Verbindung zwischen Schüler und der geistigen Welt schafft. Ich selbst bleibe dabei Vermittler einer Beziehung (Schüler-Geistige Welt) und weltlicher Lehrer für die Geistige Welt. Der Schüler bekommt dabei eine Kompetenz zugesprochen.

 

Eine Einweihung verändert die Kommunikationsmöglichkeiten von Körper, Geist und Seele zueinander. Idealer Weise bringt sie unser Denken, Fühlen und Handeln einander näher. Körper, Geist und Seele das ist unsere ureigene Dreifaltigkeit. Schon seit über Jahrtausenden stellen wir uns die Frage: „Was ist der Mensch?" und „was macht uns selber aus"? Eine Frage zeitloser Aktualität. Um uns näher zu kommen, differenzierten wir uns in ..."

 

Auszug aus meinem Skript über Einweihungen

Das initiatorische Prinzip

"Die Reisen der Schamaninnen verliefen immer nach einem bestimmten Prinzip. In jeder Reise fand sich dieses Initiatorische Prinzip. Die bekannte Welt, die Alltagswirklichkeit, das zu Hause, die vertrauten Strukturen verlassen. Abgereist. Dorthin gekommen, wo es schwierig wurde. Herausforderungen, Gefahren, Ängste, Unerträgliches, Schatten. An diesem Punkt, dem Reisehöhepunkt, in der Unterwelt, erwartete alle Reisenden eine Prüfung. Sie würden sie bestehen oder auch nicht, sie würden lernen, wachsen, sich entwickeln und irgendwann einmal wieder zurückkehren. Sie würden Gaben mitbringen,...." 

(zitiert aus Cambra Skad ; Am Feuer der Schamanin)

 

Nach dieser Beschreibung des initiatorischen Prinzip, hätte ich erst einmal keine Lust eine spirituelle Ausbildung zu begehen. Riecht es doch zu grade zu nach einem Chaos das auf uns warten würde. Wer will schon schwere Entbehrungen oder den Kampf mit seinem Schicksal. Gehen bitte davon aus, dass unsere Art der Arbeit ihnen keine zusätzlichen Lasten aufbürdet. Wir begleiten den individuellen Lebensweg, wir fördern doch wir forcieren nichts.