Lieben Sie Brahms?

Wer nicht? Sie etwa?

 

Ich glaube es ist nun schon zwei Jahre her, als ich in dieser Seminarreihe mit der Seele der Brahm´schen Musik in Kontakt kam. Bis dahin war Brahms mir quasi nur als Teil eines Filmtitels präsent, weniger dadurch, dass ich seine Musik bewusst gehört hätte oder gar Melodien ihm zuordnen können. Das änderte sich erst durch das damalige Seminar. Ich lernte seine Musik schätzen.

 

Lernen wir diese wirklich zuzulassen, dann trägt sie uns über Grenzen hinweg. Sie fordert uns gerade zu auf, zu neuen Ufern aufzubrechen. Und sie erweist sich damit als eine ideale Musik bei Initiationen.

 

Unser Zugang zur "Seele der Musik" ist rein spiritueller Natur. Die Aussage, dass Musik unsere eigene Seele berührt, wird von dem meisten Menschen bejaht werden. Wie die Musik wahrgenommen wird variiert jedoch nach Vorlieben und eigenen Fähigkeiten. Ein schönes Beispiel dafür, fand ich im Internet.   

 

SYNÄSTHESIE

 

"Wie Zitronen, Rahm und Zucker klingen, das weiß die Schweizerin Elisabeth Sulser genau. Die Musikerin aus Zürich ist aber mit ihrer Gabe nicht wirklich die Norm. Sie ist Synästhetin und schmeckt Töne auf der Zunge und sieht Musik in Farben. Eine Terz sei salzig, eine Quinte süß, Quarten wie gemähtes Gras. „Besonders gerne", so schwärmt die 33-Jährige, „mag ich Stücke,die nach Rahm schmecken oder süß sind. So ein Stück ist zum Beispiel die 4. Sinfonie von Brahms. Da gibt es am Anfang diese absteigenden Sexten, und dann so eine aufsteigende große Terz. Und das ist dann zusammen so rahmig-süß.""

 

Zitiert aus:  Musik und Essen – die unterschätzte Wechselwirkung

von Georg Lembeck

Quelle:

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2011/kw19/0513/pdf/0513pdf.pdf

 

ZUM KÜNSTLER: "JOHANNES BRAHMS ...

 

"(* 7. Mai 1833 in Hamburg; † 3. April 1897 in Wien) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, dessen Kompositionen man der Romantik zuordnet. Er gilt als einer der bedeutendsten europäischen Komponisten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts."

 

zitiert aus Wikipedia

 

"Brahms wird noch heute vielfach als der „legitime Nachfolger Ludwig van Beethovens“ bezeichnet. Diese Bezeichnung, der Brahms schon zu Lebzeiten skeptisch gegenüberstand, hat ihren Ursprung vor allem im Musikstreit des 19. Jahrhunderts, der zwischen den Anhängern der konservativen, absoluten Musik und den sich als fortschrittlich betrachtenden „Neudeutschen“ entbrannte."

 

zitiert aus Wikipedia

EIN BRAHMS-ZITAT

 

"Es ist nicht schwer, zu komponieren. Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen."

 

gefunden bei www.zitate.net

 

"LIEBEN SIE BRAHMS ? ...

 

(Originaltitel: Goodbye Again) ist ein französisch/US-amerikanischer Film von Regisseur Anatole Litvak aus dem Jahr 1961 basierend auf dem Roman Lieben Sie Brahms ... (Originaltitel: Aimez-vous Brahms ...) von Françoise Sagan.

 

Das musikalische Hauptmotiv des Filmes ist der Symphonie Nr. 3 von Johannes Brahms, dem dritten Satz Poco allegretto entlehnt. Auch die Melodie des Filmliedes „Good bye again“ rührt daher. Die Musik, die erklingt, als Paula im Konzertsaal der ersten Begegnung mit Roger nachsinnt, stammt aus der Symphonie Nr. 1, dem Allegro non troppo des Finalsatzes."

 

zitiert aus Wikipedia

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Susanne (Samstag, 27 August 2011 20:36)

    Bevor ich mir Brahms zum ersten Mal anhörte, habe ich ganz bewusst nichts über ihn gelesen, ich wollte seine Musik unbefangen auf mich wirken lassen. Was ich dann an Tönen zu hören bekam, ließ Liebesdramen der Geschichte und des Films vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen. Und machte beschwingt, ich hatte plötzlich Lust, so einen altmodischen Reigentanz zu lernen. Lachen musste ich auch, einige Stücke hörten sich in der Tat so an, als ob Brahms der Schalk beim Komponieren im Nacken steckte, viel Lebensfreude vermitteln seine Stücke ebenfalls. Alles in allem ein gelungene Annäherung an einen romantischen Klassiker mit viel Erdverbundenheit.

  • #2

    die-seele-der-musik (Dienstag, 22 Juli 2014 18:53)

    Brahms und Gershwin haben beide das Element der Überschreitung der Grenze.

  • #3

    Jürgen Krzistetzko (Mittwoch, 03 Februar 2016 21:37)

    Das Thema der Synästhesie welches ich im Artikel angesprochen hatte begegnete mir später als Seminar über die Musik von Philipp Glass.