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Kafka

Kafka

 

"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen. »Was ist mit mir geschehen?«, dachte er." 

 

Mit diesen Worten beginnt die schaurige Geschichte: "Die Verwandlung", von Franz Kafka.(Quelle: zitiert aus dem Gutenberg-Projekt des Spiegels). Wie es weitergeht mit Gregor Samsa, wie seine Eltern und seine Schwester ihm von nun an begegnen werden und wie die Geschichte endet .... ?

 

Es ist bekanntlich nie zu spät ein gutes Buch zu lesen.

 

Mein persönlicher Zugang

 

 

Zu Kafka fand ich 1973 durch das Fernsehen. Das Schloss, mit Maximilian Schell 1968 verfilmt, zog mich in seinen Bann. Ein paar Tage später kaufte ich mir ein Fischer-Taschenbuch mit Geschichten von Kafka. Ich las es nur einmal, dann hatte ich genug von ihm gelesen- Der Funke der Begeisterung war damals nicht zu mir übergesprungen. Erst durch die spirituelle Vorarbeit zu diesem Abend berührte er mich als Person und öffnete mich seinem Werk.

 

Zur Person

 

"Franz Kafka (* 3. Juli 1883 in Prag, damals Österreich-Ungarn; † 3. Juni 1924 in Kierling – heute Stadtteil von Klosterneuburg –, Österreich; selten auch tschechisch František Kafka) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, der aus einer bürgerlichen jüdischen Kaufmannsfamilie stammte. Sein Hauptwerk bilden neben drei Romanen bzw. Romanfragmenten (Der Prozess, Das Schloss und Der Verschollene) zahlreiche Erzählungen.

 

Kafkas Werke wurden zum größeren Teil erst nach seinem Tod und gegen seinen erklärten Willen von Max Brod, einem engen Freund und Schriftstellerkollegen, veröffentlicht. Seither zählen sie zum unbestrittenen Kanon der Weltliteratur mit vielfältigen, anhaltenden Wirkungen." 

 

zitiert aus Wikipeda