Das Element Luft und seine Elementargeister

Eine wahrlich luftige Veranstaltung rund um Sylphen, Sturmgeistern, Mare und Wunschelwyberen erwartete uns heute Abend. Ein Abend gewidmet dem „geistigen“ dem „schauenden“ Aspekt unserer Identität. Ein Abend um das  tiefe, mühelose  Durchatmen  wieder zu erlernen.

 

Mögen wir uns wünschen , das kein Wölkchen unseren Himmel betrübt und kein „Sturm des Lebens“ uns entwurzelt kann.. Zeigt uns immer wieder das Leben, dass nicht immer unsere Wünsche "vom Universum" erfüllt werden. Wir nicht dr Nabel dieser Welt sondern nur Mitgestalter sind  - im Spiel des Lebens..

 

Luftgeister

 

Der wohl Bekannteste seiner Art ist Ariel, der  Luftgeist  aus Shakespears Sturm.. Erinnern wir uns:

  • Ariel. Heil dir, mein grosser Meister! Ehrwürdiger Herr, Heil dir! ich komme deine Befehle auszurichten; es sey nun zu fliegen oder zu schwimmen, mich in die Flammen zu tauchen, oder auf den krausen Wolken zu reiten; Ariel und alle seine Kräfte sind zu deinem mächtigen Befehl.
    • Prospero. Hast du, o Geist, den Sturm so ausgerichtet, wie ich dir befahl?
  • Ariel. Bis auf den kleinsten Umstand. Ich kam an Bord des Königlichen Schiffes, und sezte, in Flammen eingehüllt, bald das Vordertheil, bald den Bauch, das Verdek und jede Cajüte in Schreken. Zuweilen theilt' ich mich, und zündet' es an etlichen Orten zugleich an, flammte in abgesonderten Klumpen Feuers auf dem Bramsteng, den Segelstangen und dem Bögs-Priet-Mast; dann floß ich wieder zusammen. Jupiters Blize selbst, die Vorläuffer fürchterlicher Donner-Schläge, sind nicht behender zu leuchten und wieder zu verschwinden; das schmetternde Gebrüll der schweflichten Flammen schien den allmächtigen Neptunus zu belagern, und seine kühne Woogen zittern zu machen, ja seinen furchtbaren Dreyzak selbst zu erschüttern.
    • Prospero. Mein wakrer, wakrer Geist! War einer unter diesen Leuten gesezt und standhaft genug, bey einem solchen Getöse Meister von sich selbst zu bleiben?
  • Ariel. Keine einzige Seele, die nicht, von fieberhaften Schauern geschüttelt, in irgend einen Ausbruch von Verzweiflung fiel. Alle, bis auf die Schiffleute, verliessen das Schiff, das ganz von mir in Flammen stuhnd, und stürzten sich in das schäumende Salzwasser. Ferdinand, des Königs Sohn, war der erste, der mit berg an stehendem Haar, eher Binsen als Haaren ähnlich, in die See sprang. Die Hölle ist leer, schrie er, und alle Teufel sind hier.
    • Prospero. Gut, das ist mein Geist! Aber war es nahe genug am Ufer?
  • Ariel. Ganz nah, mein Gebieter.
    • Prospero. Sind sie alle errettet, Ariel?
  • Ariel. Es ist nicht ein Haar umgekommen, und auf ihren Kleidern ist nicht ein Fleken, sondern sie glänzen frischer als zuvor. Wie du mir befohlen hast, hab' ich sie truppenweise um die Insel her zerstreut: den Sohn des Königs hab ich ganz allein ans Land gebracht, und ihn in einem düstern Winkel der Insel verlassen, wo er mit verschlungnen Armen traurig dasizt, und die Luft mit seinen Seufzern abkühlt."

zitiert aus dem Spiegel Gutenberg-Projekt.

 

Wohin hat er uns heute hingebracht?

 

In wessen Auftrag war er dar? Wo lies er unser Schiff stranden. Welchen Schatz galt es zu bergen? Und vor allen Dingen, wie werden wir das Atmen vertiefen lernen? Drei Wochen  Zeit um alles  zu bewältigen.