Unsicher geworden?

Ich bin mir nicht sicher was ich gleich schreiben werde. Ich bin mir nur sicher darüber, ich werde es tun und mein Thema wird die „Unsicherheit“ und unser Umgang mit diesem Gefühl sein.

 

Kein Mensch möchte sich sicherlich unsicher fühlen oder gar auf andere Personen so wirken.

 

Unsichere Menschen fordern manchen zum Spott auf, werden gerne mal bloßgestellt. Denn wer unsicher ist, wird sich bestimmt nicht zu wehren wissen. Selbstsichere Menschen können mit einer plötzlichen „Unsicherheit“ umgehen. Die schon eh verunsicherten straucheln und taumeln dagegen dann noch mehr durchs Leben.

 

Wir Menschen suchen Sicherheit! Ausgenommen Hasardeure, Abenteurer, Glücksritter … und andere Lebensmüde.

 

Doch Sicherheit ist offensichtlich eine schöne Illusion in dieser Welt. Wir müssen für diese Erkenntnis weder auf die Heisenberger Unschärferelation noch den Begriff der statistischen Irrtums-Wahrscheinlichkeit zurückzugreifen. Der gesunde Menschenverstand liefert uns tagtäglich Beispiele dafür, so wie wir es von Murphy kennen: „Was schiefgehen kann, geht schief“.

 

Wie sicher wähnte sich die CDU mit ihrem „Ja zur Kernkraft“ noch kurz vor Fukushima. Und wie schnell wurde danach die allgemeine energiepolitische Ausrichtung geändert. Nur wirklich böse Menschen unterstellen bei einer solchen Wende automatisch einen politischen Schachzug um die zukünftige Wählergunst zu gewinnen. 

 

Verunsichert sie meine Meinung, dass das Verhalten der Parteien sich nur an die „zukünftigen Wähler“ und weniger an denen orientiert, die sie bereits gewählt haben?

  

Führte so die plötzliche Verunsicherung durch Fukushima zu mehr Sicherheit in unserer Region?

 

Unsicherheit ist ein ganz normales Gefühl. Es kommt z.B. in Lebenssituationen vor, wo wir uns an Lebenswegkreuzungen befinden. Wenn es noch nicht ab zusehen ist wie unser Leben weiterlaufen wird, steht ist die Unsicherheit Pate. „Von nun an ging es bergab sang die Knef und weist uns darauf hin unseren Lebensweg klug zu wählen. Anderseits gilt: „Ist der Ruf erst einmal ruiniert, dann lebt es sich ungeniert.“

 

Wer erinnert sich nicht an das erste verliebt sein und die elementare Verunsicherung, die wir dadurch erfuhren. „Sie liebt mich, sie liebt mich nicht“, welche bizarre Form der Selbstberuhigung und Wahrheitsfindung. Trat danach Sicherheit ein? Mitnichten! 

 

Wird die Geburt gut verlaufen? Ich glaube keine werdende Mutter und kein werdender Vater bleibt von ungewissen Ängsten verschont. Sich dort unsicher zu fühlen ist doch vollkommen OK nicht wahr. 

 

Bezahlen „die Griechen“ (besonders schön ausgedrückt „die Griechen“) ihre Schulden? Und was wen nicht? Wie viele Menschen fühlen sich schon im Vorfeld ruiniert um ihre Lebensperspektive gebracht und scheiden vorsorglich schon mal aus dem selbigen?

 

Was passiert, wenn der Mayakalender endet und die Welt trotzdem weitertickt? Nicht nur das reale Leben kann uns verunsichern – häufig sind es nur unsere Vorstellungen, die uns wirklich plagen. Leider wird unsere Vorstellungskraft medial plakativ gefüttert und unterstützt. Waldsterben, Globale Erwärmung, Energiekrise, Euro-Crash, Islamismus, Pandemien, … so kann es uns einfach nicht langweilig werden.

 

Ein, „nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird“, beruhigt nicht jeden wirklich. Ein joviales:  "Es wird schon." gibt keine wirkliche Sicherheit.       

 

Doch kommen wir nun zum Pudels Kern: Kann man lernen in einer unsicheren Welt sicherer zu werden? Yes we Can! 

 

In dem vom mir geplanten Workshop geht es darum durch spirituelle Arbeit ein mehr an "innerer Sicherheit" zu entwickeln und einer allgemeinen (Lebens-)Verunsicherung entgegenzuwirken.

 

A propos fühlen sie sich schon etwas sicherer,  wenn sie erfahren, dass dieser Workshop ein Feen-Workshop werden wird?