Handeln sie im Einklang mit ihrer Seele(! oder ?)

 

Was will, das Leben eigentlich von uns? 

Was will unsere Seele?

Was passiert wenn wir nicht im Einklang mit der Seele handeln?

 

 

Manchmal wissen wir gar nicht wo wir uns im Leben grade befinden. Wir sehen vielleicht keine Zukunft mehr oder malen uns eine all zu rosige aus. Manchmal blicken wir in die verkehrte Richtung uns übersehen die nahelegenden Anforderungen. Das „Hier und Jetzt“ zu klären, das anvisierte Lebensziel der Seele zu erahnen, die realen Anforderungen zu beachten – geht das wirklich? Was macht es uns so schwer uns dafür zu entscheiden, was wir tun sollten und nicht dem auszuweichen. Wiegen nicht die alten Versäumnisse schon schwer genug um nicht neue vermeiden zu wollen? Ist nicht jeder Entwicklungsschritt eine Handlung die zu vollziehen ist? „Mut“, sagte Demokrit „steht am Anfang einer Handlung, Glück an ihrem Ende.“ Wollen wir uns im Voraus entmutigen lassen? 

 

 

Exkurs I: Was bedeutet Handlungskompetenz?

 

Handeln wir zielgerichtet und bewusst? Werden wir von uns selbst aktiv tätig oder muss das Leben uns zu unserem Glück zwingen? Was tue ich, wenn ich vor einer mir neuen unbekannten Aufgabe stehe? Verzweifle ich oder kann ich zurückgreifen auf ältere Erfahrungen mit ähnlichen Situationen, die ich einst gemeistert habe? Liegt auch hier jedem Anfang ein Zauber innen? 

Im Berufsleben zergliedern wir die Handlungskompetenz ein einzelne Komponenten. Z. B.. die Fachkompetenz, die Methodenkompetenz, die Sozialkompetenz und die Persönliche Kompetenz? 

 

Bin ich in meinem Fachgebiet kompetent? Welches Wissen besitze ich darüber? Kann ich dieses auch anwenden? Und wenn ja, will ich es auch anwenden? Welche Methoden habe ich erlernt und verinnerlicht? Wie gehe ich mit mir und anderen um? Was halte ich von mir? Übernehme ich die Verantwortung für mein Handeln? Wie stelle ich mich auf neue Situationen ein? 

 

Dieses einfache Wort „Handlungskompetenz“ ruft Lehrer, Trainer, professionelle Berater, Philosophen und auch Psychologen auf den Plan. Was verstehen wir unter besserem handeln, erfolgreichen handeln, richtigem handeln, bewussten handeln, engagiertem handeln, ethischen handeln, gewissenhaftem handeln, umweltbewussten handeln, unterlassenem handeln, spontanen handeln, kreativem handeln, …? Ein Hoch auf die Adjektive. Der Handelnde bleibe ich, auch wenn ich mich weigere. Doch wie heißt es so schön bei Kästner:

 

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.

  

Exkurs II: Unterlassungssünden

  

„Non je ne regrette rien“, sang einst die Piaf. Was hat der getan, der nichts bedauern muss? Immer das Richtige? Oder vorsichtshalber Garnichts? Nichts ist ohne Risiko und persönliche Weiterentwicklung bedarf des Mutes. Manch einer steht vor einem weit geöffneten Tor und müsste nur hindurchgehen um eine neue Welt zu betreten, das Leben positiv neu zu gestalten. Stattdessen ein zaudern, ein ausweichen, ein klar ausgedrücktes: „nein doch lieber nicht“. Teuflisch schimmert weiterhin das neue gelobte Land verlockend durchs Tor. Persönlicher Stillstand. Frustrierte Seele. Gefangen?  

 

Was tun?

 

Nein - wir suchen keinen Rat bei Lenin sondern besuchen lieber das Land der Riesen und Zwerge und lernen dort so zu handeln, dass unsere Seele und kein anderer Schaden nimmt. 

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