Können Sie trösten?

 

Wenn wir bewusst wahrnehmen, dass jemand seelische und/oder körperliche Schmerzen erleidet, spüren wir auch, dass wir aufgefordert sind „irgendwie“ zu handeln. Eigentlich sollten wir uns dieser Person zuwenden und ihr zeigen, dass sie nicht allein ist. Ihr Trost zu spenden ist schon eine wichtige Unterstützung. Leider gelingt es uns in der Realität nicht immer so zu handeln. Durch Worte, Gesten, oder Berührungen jemanden zu trösten ist scheinbar nicht jedermanns Sache und so bleiben wir nun, selber hilflos geworden, unterhalb unserer potentiellen zwischenmenschlichen Möglichkeiten. Und was ist wenn wir Trost brauchen und niemand da ist, der uns trösten könnte. Kann man sich selber trösten?

 

„Alkohol ist dein Sanitäter in der Not“, sang Grönemeyer und so manch einer sucht den Trost vor dem Leben immer noch im hochprozentigen Bereich. Dieser Lösungsansatz kann sicher nicht als gelungen bezeichnen werden. Die Lösung der Bronte-Schwestern, die der Tristesse (Trostlosigkeit) ihres Lebens in Haworth entflohen, in dem sie Weltliteratur erschufen, ist sicherlich ihrer vorhandenen schriftstellerischen Genialität geschuldet. Schreiben kann somit nicht als allgemein gültiger Lösungsansatz gelten.  

 

Was können wir also gegen unser Unvermögen tun? Wer lehrt uns zu trösten?

 

Sind Sie aufgeschlossen für andersweltliche Lösungen und Lehren? Falls ja - ich kenne da jemanden.

 

Für die Seele der Trauerweide ist Trösten ein Lebenselixier. Sie kann uns nicht nur das Trösten lehren sondern uns auch dazu bewegen, selber Trost anzunehmen. Mütter und andere Seelsorger sollten deshalb die Trauerweiden-Energie in ihrer spirituellen Hausapotheke fürs Alltägliche aufnehmen.

 

Nebenwirkungen?

 

 

Fragen sie diesmal nicht ihren Arzt oder Apotheker sondern mich.

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