· 

Irlands kleines Volk

Was wäre Irland ohne seine Naturgeister?

 

"Der Beginn der irischen Mythologie als Zweig der keltischen Mythologie mit einem Bezug zu Irland lag in der Form von Manuskripten, die von christlichen Mönchen geschrieben wurden. Linguistische Beweise lassen jedoch vermuten, dass die Inhalte dieser Schriften sich tatsächlich auf ältere Materialien bezogen.

Tatsächlich waren diese Mönche einerseits ihrem christlichen Glauben verpflichtet und fertigen somit einige Adaptionen zum Christentum, andererseits waren diese Mönche Iren und hatten somit den deutlichen Vorsatz, die Kultur Irlands zu bewahren. Außerdem war die irische Kultur weit weniger gestört als die Kultur der restlichen britischen Inseln nach der Ankunft der Römer und Christen.

Irland entkam im Wesentlichen der römischen Invasionen, und auch das Christentum schien nur einen geringen Einfluss auf die Kultur bis zur Ankunft von St. Patrick Mitte des 5. Jahrhunderts nach Christus zu haben."  

(Auszug: Wikipedia)

 

Die irische Mythologie berichtet von der Besiedelung Irlands in vier Einwanderungswellen und wie das Kleine Volk entstand. Wie steht es heute um die Little People von Irland, die Feen, Elfen, Kobolde und die anderen Naturgeister, für die das Land bekannt ist? 

 

Ist der Glaube an ihre Existenz bei den Einheimischen und den Besuchern der grünen Insel noch Existenz oder längst irrational einer rationalen Sichtweise geopfert worden? Viele ältere Iren glauben auch heute noch an Fairies & Co, die in einer eigenen Welt, die sich mit der Welt der Menschen überschneidet, leben. Und kein Farmer und kein Bauherr lässt heute einen Feenhügel  abtragen, selbst wenn dieser einem geplanten Bauvorhaben im Wege stehen. 

 

Aber nicht jeder vermag zu glauben. Selbst wer sich durch die irische Landschaft verzaubert fühlt, mag nicht unbedingt an Banshees und Leprechauns glauben. Für Sie sorgen die Naturwesen nur für das notwendige Kolorit im literarischen Fantasy-Genre dar. Sie entspringen nur der Phantasie und nicht einer anderen Welt.

 

Auch ohne das ich  den Topf mit Gold am Ende des Regenbogens gefunden habe, glaube ich an die Existenz von Naturwesen und so handelte unser gestriges Seminar in Mülheim vom „Kleinen Volk“, der irischen Seele, der Göttin Danu und unser persönlichen Entwicklung.