Wie lerne ich Mitgefühl?

GABE Acryl 100cmX80cm ©opyright Ulrike Krzistetzko
GABE Acryl 100cmX80cm ©opyright Ulrike Krzistetzko

Auf Morganas Göttinnenwege gingen wir heute dieser Frage nach und begegneten dabei der Weißen Tara [1] einer Göttin aus dem Buddhismus. 

 

Der Buddhismus besitzt glücklicherweise kein Copyright auf Mitgefühl aber in seiner Botschaft nimmt Mitgefühl einen großen Stellenwert ein und darum  war es keineswegs verwunderlich bei dieser Fragestellung auf die weiße Tara zu stoßen. 

 

Sie half unserem Geist umzudenken und unser Herz mehr fürs Mitgefühl zu öffnen. 

 

 

 [1] Die Târâ ist eine weibliche Gottheit im Buddhismus. Sie existiert in den fünf Grundformen (der grünen, der weißen, der blauen, der roten  und der gelben Târâ) und variiert in insgesamt 21 Hauptformen.  Târâs gehören zu den beliebtesten Göttinnen im tibetischen Buddhismus. Târâs Beliebtheit beruht auf deren Schutzfunktion vor den realen großen Lebensgefahren z.B.: Räuber, Wasserfluten, Feuer und Dämonen oder den Untugenden wie z. B.: Stolz und Zorn oder aber Begierde und Verblendung. Diese Untugenden und die Anderen führen zu schlechtem Karma. Danach schützt die Târâ uns davor solche verhängnisvollen Fehler zu begehen. Um den Ursprung der Göttin ranken sich zahlreiche, zum Teil auch widersprüchliche Legenden. Nach einer davon entsprang und manifestierte sich die weiße Târâs aus den Tränen, die der Bodhisattva Avalokiteshvara vergoß, als er auf die Leiden der Welt blickte. Im 8. Jahrhundert wurden die beiden Gattinnen des tibetischen Königs Srong brtsan sgam po als Inkarnationen vonTârâ erklärt, die chinesische Gattin als Weiße und die nepalesische als diee Grüne, hiermit vollzog sich die erste Aufsplittung dieser Gottheit in die Farben des Regenbogens. Die Weiße Târâ ist die populärste Göttin und Schutzpatronin der Mongolei. Sie symbolisieren die stete Wachsamkeit des Mitgefühls. Die "Weiße Retterin" verkörpert die aktive und mütterlich schützende Ausstrahlung des "Großen Mitleids", die dem Meditierenden ein langes Leben und Schutz vor den acht inneren und äußeren Gefahren gewährt. 

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